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Vorwort des Autors



Neben meiner Familie und einigen wenigen Sammlerkollegen war es der einstige Schalker Meister- und Nationalspieler Herbert Burdenski (1922-2001), der als Bundesligatrainer, Gelsenkirchener Sportlehrer und Pensionär die Entwicklung meiner Autogrammsammlung über einen langen Zeitraum begleitete.

Er vermittelte mir nicht nur so manchen Kontakt, sondern von ihm selbst stammt auch die Idee zu diesem Schalker Autogrammbuch. Nachdem er meine Sammlung zum zweiten Mal ausgiebig besichtigt hatte, meinte er: „Aus deinen vielen Alben müssen wir mal ein Buch machen. Bei den alten Schalkern werden schöne Erinnerungen geweckt und die jungen Schalke-Sammler können ihre Stücke vergleichen.“ Leider konnte Burdenski selbst nicht mehr an der Entstehung des Buches mitwirken. Ihm ist es deshalb wegen seiner vielfältigen Unterstützung in dankbarer Erinnerung gewidmet.









Natürlich widme ich das Schalker Autogrammbuch zugleich auch dem Gedenken an meinen eigentlichen "Lieblingsschalker" Reinhard "Stan" Libuda (1943-1996), einem der Allergrößten überhaupt, dessen Name gänsehautproduzierend wie kein anderer durch Gelsenkirchen hallte. Ihm sei gedankt für unvergesslich tolle Kindheitserlebnisse in der Glückauf-Kampfbahn, spendiertes Wassereis für schweißtreibende freiwillige Balljungenarbeit beim Training, Gespräche in seinem Tabakladen und für das eine oder andere gemeinsam gezischte Pils an den Schalker und Bulmker Theken.









Gleichzeitig gilt mein ganz besonderer Dank allen weiteren Schalkern verschiedener Generationen, die persönlich oder schriftlich zu meiner Sammlung beigetragen haben. Stellvertretend für viele seien an dieser Stelle aus der großen Zeit der 30er und 40er Jahre die Schalker Meister- und Nationalspieler Fritz Szepan (1907-1974), Ernst Kuzorra (1905-1990) und Otto Tibulski (1912-1991) genannt, die sich in ihren Gelsenkirchener Wohnungen bzw. Geschäften Zeit für mich nahmen.

Vor einiger Zeit wurde ich in einem Interview über meine Sammlung vom Fan-Magazin „SCHALKE UNSER“ gefragt, was ich mir für die Zukunft wünsche. Meine Antwort gilt auch heute noch, sie lautete: "Viele neue Autogramme. Ansonsten habe ich als 1963 Geborener nur einen Herzenswunsch: Anne Schale packen, aber richtig, wenigstens einmal im Leben."

In diesem Sinne allen aktiven wie passiven Schalkern auch für die nächsten 100 Jahre ein herzliches Glückauf!

Dr. Peter Krevert, Steinfurt im April 2005